Martin Waldseemüller

 

Ich grüße Euch! 

Mein Name ist Martin Waldseemüller, welcher Ihnen vermutlich nicht gänzlich fremd ist, denn aufgrund meiner Wenigkeit heißt der große Kontinent im Westen heute Amerika. 
Aber fangen wir mal am Anfang an. 


Ich bin um 1473 in Wolfenweiler als Sohn eines Metzgers geboren. Jedoch trat ich nicht in seine Fußstapfen, sondern besuchte später die Freiburger Universität. Auch damals bereiteten mir Zahlen und Vermessungen schon Freude und so studierte ich Mathematik und Geografie. Während dieser Zeit lernte ich auch den Elsässer Matthias Ringmann kennen, der mit mir als Erster die Meinung vertrat, dass keineswegs Christoph Kolumbus, sondern Amerigo Vespucci der wahre Entdecker der neuen Welt ist. Vespucci erforschte die Landmasse im Westen gründlich und schrieb daraufhin als Erster, dass die neue Welt tatsächlich „neu“ und nicht Indien oder Asien war. Daher zeichnete ich den Kontinent im Jahre 1507 auf meiner Landkarte und meinem Erdglobus unabhängig von Asien und taufte ihn „America“. Auch Ringmann verwendete diesen Namen in seiner Beischrift zu meinen Werken. 
Unsere Werke wurden schließlich in ganz Europa verbreitet! Dies ließ nicht nur viele Zeitgenossen gänzlich den Blickwinkel auf unsere Erde ändern, sondern bewirkte außerdem, dass auch Sie, die nun vor mir stehen, Amerika heute Amerika nennen! 

 
Ich war vor dir da, was machst du?

Wer war Martin Waldseemüller?

15. & 16. Jahrhundert - Zeitalter der Veränderung

Die Werke Waldseemüllers

Über unser Projekt

Dieses Projekt entstand im Rahmen eines Seminarkurses des St. Ursula Gymnasiums anlässlich des 900. Jubiläums der Gründung Freiburgs.

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